Sonntag, 2. Dezember 2012

Selbstdastellung-soziale-Netzwerke

Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken
-Personal-branding und self-presentation-

Das Thema der „Selbstdarstellung“ (analog personal-branding) im Rahmen der sozialen Netzwerke wird oft verwendet, aber als orientierende Definition oder Beschreibung ist nichts zu finden.  Man spricht oft von “Impression Management”, “Self-promotion” oder “Self-presentation”, oder in Deutsch  von „Selbstpromotion, Selbstpräsentation, Selbstdarstellung oder Selbstinszenierung.

In diesem Artikel werde ich eine allgemeine Definition von Selbstdarstellung geben und versuchen, dies durch allgemein gültige Begriffsanwendungen zu erklären. 


Die Selbstdarstellung ist grundsätzlich auf sich selbst bezogenes „Marketing“, entweder durch die Person selbst oder durch das Unternehmen. Im Wesentlichen geht es darum, sich selbst zu „verkaufen“. Es gilt, sich durch ein aussagefähiges „Profil“, also die Selbstdarstellung, im Web oder in anderen Medien darzustellen. Dies kann durch Texte, Grafiken / Bilder oder durch multimediale Innhalte geschehen.

Die zentrale Frage dazu: wie wird man von den Anderen wahrgenommen, kann man die  Wahrnehmung positiv beeinflussen. Die Selbstdarstellung ist also ein Mittel, für sich zu werben und im Gegensatz zu anderen offiziellen „Dokumentationen“ auch persönliche Aspekte einfliesen zu lassen (Humor, Musik, Sport, etc). Persönliche und berufliche Aspekte sind also zentrale Elemente.

Die Selbstdarstellung ist mithin ein umfassender Begriff. Hierzu nachfolgend einige Details, die umgesetzt werden können (Identifikation seiner persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten).

•Selbstarstellung: Wer bin ich und was kann ich? Welchem Persönlichkeitstyp entspricht meine Persönlichkeit? Welche Fähigkeiten unterscheiden mich von den Anderen, welche geben mir einen Vorteil diesen Anderen gegenüber? Wie kann ich mit meinem Profil Interesse wecken? Hierzu sind aussagefähige Profil-Informationen zu liefern.

•Beziehungen knüpfen: Man tauscht sich mit andren aus, informiert und kommuniziert. Werbung für Produkte oder einer Dienstleistungen ist verpönt, da Werbemaßnahmen für ein Geschäft, für Produkte oder einer Dienstleistung in den sozialen Netzwerken unerwünscht sind (eine Sperrung des kann die Folge sein).

•Vertrauen schaffen: Das Ziel einer Selbstdarstellung ist es, ein marktfähiges Profil von sich selbst zu erstellen, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Dieses Profil muss authentisch und transparent sein, ansonsten kann es passieren, dass man sich unglaubwürdig macht. Vertrauen ist ein wichtiges Element im Internet: denn nur mit Vertrauen können  z.B. geschäftliche Ambitionen umgesetzt werden. Wer kauft schon etwas von einem „Nobody“?

•Selbstüberwachung: Das eigene Profil sollte ständig überwacht und gegebenenfalls korrigiert bzw. ergänzt werden. Diese Überwachung soll auch dazu dienen, das erforderliche Vertrauen innerhalb der sozialen Netzwerke zu erhöhen. Nichts ist schlimmer (event. mit fatalen Folgen), wenn die Reputation verloren geht.

•Verbindungen: Auch eine Verknüpfung (Verlinkung) mit anderen sozialen Netzwerken sowie mit Blogsystemen oder mit Portalen ist eine wichtige Aufgabe. Dadurch kann der Bekanntheitsgrad, die Reputation und das Vertrauen erweitert werden. Netzwerke wie Facebook oder Google bieten im internen Bereich (Profil bearbeiten) dazu viele Möglichkeiten.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Selbstdarstellung das eigene Leben darstellt bzw. erzählt, Interesse erzeugen und zur Kommunikation anregen soll.


Autor: Dipl. Kfm. Wilderich von Dalwigk, Eutin